Austria

BW Linz

AustriaGegründet: 1997Stadion: Hofmann-Personal Stadion, Linz (2.000 Plätze)Trainer: Michael Kollner

Geschichte

Der FC Blau-Weiß Linz ist ein österreichischer Fußballverein aus Linz. Er ist ab der Saison 2026/27 in der 2. Liga, der zweithöchsten Spielklasse des Landes, vertreten. Die Frauenmannschaft des Vereins spielt in der ÖFB Frauen-Bundesliga.

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Anfangsjahre: Von der Landesliga in die Regionalliga

Am 21. Mai 1997 kam es zu einer hitzig diskutierten und bis heute umstrittenen formellen Fusion des FC Linz mit dem LASK zum „LASK Linz“. In Folge übernahm der LASK einige Spieler des FC Linz. Diese Fusion kam einer De-facto-Auslöschung des FC Linz gleich.

Am 2. Juli 1997 gründeten Hermann Schellmann, Wilhelm Rebernik und Willibald Katschthaler den FC Blau-Weiß Linz als Nachfolgeverein des FC Linz und des SV Austria Tabak Linz, der sich zu diesem Zeitpunkt aus dem Spielbetrieb zurückzog. Der Verein übernahm das Donauparkstadion als Heimspielstätte von Austria Tabak. Sein erstes Meisterschaftsspiel unter diesem Namen absolvierten die Blau-Weißen in der Saison 1997/98 in der 1. Oberösterreichischen Landesliga am 19. August 1997 gegen den ASKÖ Donau Linz und gewann mit 2:1. Nach drei Jahren in der vierthöchsten österreichischen Spielklasse gelang mit einem finalen 4:2-Sieg bei der Union St. Florian der Meistertitel und gleichzeitig der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Mitte, in der der Verein ab der Saison 2000/01 sieben Spielzeiten verbrachte. In der Saison 2002/03 konnte dort abermals der Meistertitel errungen werden. Das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die zweithöchste österreichische Spielklasse wurde auswärts in Villach gegen BSV Bad Bleiberg mit 2:0 gewonnen, das Rückspiel im Linzer Stadion vor 8000 Zusehern ging aber nach einer 2:1-Pausenführung noch mit 2:4 verloren. Auf Grund der Auswärtstorregel verblieb der FC Blau-Weiß Linz somit in der Regionalliga Mitte.

Sportliche Rückschläge und Aufstieg in die Erste Liga

Nach dem verpassten Aufstieg folgte ein steter sportlicher Niedergang. Spielten die Linzer in der Folgesaison 2003/04 noch lange vorne mit, war man 2005 und 2006 bereits im Abstiegskampf verwickelt. Diese Entwicklung gipfelte in der Saison 2006/07, als die Linzer zum zehnjährigen Vereinsjubiläum die Liga nach unten verlassen mussten. Man schaffte jedoch den sofortigen Wiederaufstieg und somit war der Klub ab der Saison 2008/09 wieder zurück in der Regionalliga Mitte. In der Saison 2010/11 schafften sie hinter den nicht aufstiegsberechtigten LASK Juniors den Vizemeistertitel in der Regionalliga Mitte und somit die Qualifikation für die Relegationsspiele gegen die WSG Wattens. Nach einer 0:1-Heimniederlage siegte man auswärts mit 1:0 und sicherten sich mit einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen den Aufstieg in die Erste Liga. Die darauffolgende Saison im Profifußball wurde auf dem sechsten Platz abgeschlossen.

Abstieg in die Regionalliga und Wiederaufstieg

Die folgende Saison 2012/13 verlief wesentlich weniger erfreulich, die Linzer errangen die wenigsten Punkte aller Erstligisten. Da der FC Lustenau aber keine Lizenz für die Saison 2013/14 erhielt, wurden die Vorarlberger auf den letzten Platz zurückgereiht, und Blau-Weiß Linz erhielt die Chance, in Relegationsspielen gegen SC-ESV Parndorf 1919, den Meister der Regionalliga Ost, die Klasse zu wahren. Die Linzer verloren das Auswärtsspiel in Parndorf mit 1:2 und das Heimspiel mit 0:1 und mussten daher den bitteren Gang in die Regionalliga Mitte antreten. Damit war erstmals seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1974 die Stadt Linz weder in der ersten noch in der zweiten Leistungsklasse vertreten. In der Saison 2015/16 wurde Blau-Weiß Linz Meister der Regionalliga Mitte und stieg erneut in die Erste Liga auf.

Agenda 2027: Aufstieg in die Bundesliga

Am 30. Juni 2017 trat der Präsident Hermann Schellmann zurück und übergab die Vereinsführung an den Vizepräsidenten Walter Niedermayr. Der neue Präsident versuchte, mit der Agenda 2027 und einem großen Team den Verein in die Bundesliga zu führen. Aufgrund einer Autoimmunerkrankung musste er aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Präsidenten am 30. November 2018 zurücklegen. Seine Agenden als Präsident wurden interimistisch auf sämtliche Vorstandsmitglieder aufgeteilt, bis die Nachfolge geregelt war.

In der Saison 2022/23 gelang dem Verein am letzten Spieltag der Aufstieg in die Bundesliga. Im Sommer 2023 wurde die das neu gebaute Hofmann Personal Stadion eröffnet, fortan die Heimstätte der Linzer.

In der Saison 2024/25 erreichte die Mannschaft die Meistergruppe (6. Platz in der Endtabelle), was die beste Platzierung bislang in der höchsten Spielklasse bedeutete. Zugleich stellte man mit Ronivaldo den Torschützenkönig der Saison.

Abstieg aus der Bundesliga

In der Saison 2025/26 erfolgte der Abstieg nach einer Heimniederlage (0:3) gegen den GAK in der letzten Runde.

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Text aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0

Kader

#TorhüterAlterSpieleTore
1Valentin Oelz2100
26Christopher Giuliani2700
36Marcel Kostenbauer2500
#AbwehrAlterSpieleTore
2Fabio Strauss3200
15Manuel Maranda2900
17Alem Pasic2900
22David Riegler2300
29Felix Ruschke2300
32Matthias Wetschka2100

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