Austria

A. Salzburg

AustriaGegründet: 2005Stadion: Max-Aicher-Stadion, Salzburg (2.320 Plätze)Trainer: Christian Schaider

Geschichte

Der FC Red Bull Salzburg (bis 2005 SV Wüstenrot Salzburg, ursprünglich SV Austria Salzburg), kurz Red Bull Salzburg, RB Salzburg oder RBS, und bei UEFA-Wettbewerben als FC Salzburg geführt, ist ein Fußballverein, der in Wals-Siezenheim im Land Salzburg ansässig ist. Der Klub spielt in der Fußball-Bundesliga, der höchsten österreichischen Spielklasse, und trägt seine Heimspiele in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim aus. Der Verein ist 17-maliger österreichischer Meister, gewann neunmal den ÖFB-Cup und erreichte 1994 das Finale des UEFA-Cups. Die U19-Mannschaft der Salzburger gewann 2017 in der UEFA Youth League. Die Frauenmannschaft des Vereins spielt in der ÖFB Frauen-Bundesliga.

Gegründet als SV Austria Salzburg, wurde die Salzburg Sport AG 2005 von der Red Bull GmbH zu 100 Prozent übernommen und in FC Red Bull Salzburg umbenannt. Da sich der Spielbetrieb und die Lizenz weiterhin beim Verein befanden, wurde in der Vereinssatzung das alleinige Bestellungs- und Abberufungsrecht des Vorstandes durch die Salzburg Sport AG verankert. Ab 2015 wurde der Einfluss von Red Bull reduziert. Red Bull verzichtete auf das Bestellungs- und Abberufungsrecht und bleibt dem Verein nunmehr als Sponsor erhalten, um sicherzustellen, dass der FC Red Bull Salzburg und RB Leipzig gleichzeitig an Wettbewerben der UEFA teilnehmen dürfen. Im Sommer 2016 wurde der Spielbetrieb und die Lizenzierung in die FC Red Bull Salzburg GmbH ausgegliedert, deren einziger Gesellschafter der Verein ist.

Der Verein hat als offizielles Gründungsdatum den 1. Juni 1950 und die ZVR-Zahl 909741108. Die Statuten sind gegen Gebühr über die Vereinsbehörde einsehbar, das dort geregelte Aufnahmeverfahren für die geschätzt 100 Mitglieder ist jedoch nicht öffentlich bekannt.

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Gründung und Aufstieg in die A-Liga

Der Verein wurde am 13. September 1933 unter dem Namen SV Austria Salzburg, durch eine Fusion des Arbeitervereins FC Rapid Salzburg aus Lehen (spielte in Grün-Weiß) und des bürgerlichen Vereins FC Hertha Salzburg (spielte in Blau-Weiß) gegründet. Hintergrund war die Bildung der neuen Liga Oberösterreich-Salzburg, an der nebst dem Salzburger AK 1914 sonst kein zweiter konkurrenzfähiger Salzburger Klub hätte teilnehmen können. Die Liga Oberösterreich-Salzburg hatte nur zwei Saisonen Bestand, ehe sie wieder in die beiden Landesligen zerfiel.

Erst während des Zweiten Weltkrieges fand der Klub Anschluss an den SAK 1914, als Landesmeister 1941 spielte der Klub sogar um den Aufstieg in die höchste österreichische Liga. Drei Niederlagen in drei Relegationsspielen mit einem Torverhältnis von 2:15 zeigten aber, dass die Salzburger Austria hierfür noch nicht gewappnet war. Am Höhepunkt des Krieges bildete der Verein mit seinen Konkurrenten SAK 1914 und 1. Salzburger SK 1919 die Fußballgemeinschaft Salzburg; ab der Saison 1945/46 spielte der Klub wieder als SV Austria Salzburg in der obersten Salzburger Liga.

Die Salzburger Austria hielt sich nach Kriegsende zunächst in der Salzburger Landesliga und qualifizierte sich 1949 als einer von fünf Salzburger Klubs für die Tauernliga. In der höchsten Amateur-Spielklasse setzten sich die Violetten 1952/53 erfolgreich durch und traten damit gegen Arlbergmeister Innsbrucker AC um den Titel des österreichischen Westmeisters an. 5:0 und 9:0 lauteten die Ergebnisse, die dem Klub nicht nur den ersten größeren Titel einbrachten, sondern auch die Relegation zur A-Liga ermöglichten. Mit 6:0 und 1:3 gegen den Kapfenberger SV nahm die Austria diese Hürde und war damit erstmals erstklassig und im Profi-Fußball vertreten.

Etablierung und erste Vizemeisterschaft

Zwei Jahre gelang es dem SV Austria Salzburg erfolgreich die Klasse zu halten, ehe 1956/57 der Abstieg in die Tauernliga erfolgte. Doch bereits 1958 sicherte sich der Verein erneut die Tauernmeisterschaft sowie anschließend die Westmeisterschaft. In der Relegation kam allerdings das Aus gegen die WSV Donawitz. Die Violetten hatten als Westmeister 1959 erneut die Chance in der Relegation. Dieses Mal wurde der FC Stadlau knapp aber doch mit einem Gesamtscore von 4:3 geschlagen. Um den Klassenerhalt in der A-Liga zu halten, wurde Erich Probst engagiert. Der Stürmer war mit sechs Toren zweitbester Schütze der Weltmeisterschaft 1954 gewesen. 14 Ligatore in nur 20 Spielen sicherten den Klassenerhalt. Für Probst bedeutete dies sogar eine erneute Einberufung in die Nationalmannschaft, wodurch er zum ersten internationalen Austrianer wurde.

Um sich aber tatsächlich in der Erstklassigkeit etablieren zu können, dauerte es noch ein Jahrzehnt für die Mozartstädter. Bereits 1960/61 mussten sie den Gang in die neue Regionalliga West antreten, schaffte aber 1961/62 den umgehenden Wiederaufstieg in die A-Liga – ohne ein einziges Spiel zu verlieren. 1962/63 folgte jedoch der Wiederabstieg auf dem Fuße, 1964/65 meldete sich der SV Austria Salzburg aber erneut als Regionalligameister zurück. Mit nur 12 Punkten 1965/66 umgehend retourniert, ließ der Klub nicht locker und stand nach der Saison 1966/67 abermals in der höchsten österreichischen Liga, die nun (ab 1965/66) den neuen Namen Nationalliga trug. In das (erneute) Meisterjahr fiel im November 1966 der Rücktritt des Präsidenten Karl Sachs nach 17-jähriger Amtsführung.

Diese Zeit des Ab- und Aufstiegs brachte dem Klub zudem unweigerlich den Spitznamen „Aufzugmannschaft“ ein, dennoch hatte es mit Adi Macek ein Austrianer in dieser Epoche geschafft, sich ins Nationalteam zu spielen.

Durch Verpflichtung des Routiniers Horst Hirnschrodt sowie dank Karl Kodat gelang zunächst der erhoffte Klassenerhalt 1968 nach zuvor vier missglückten Versuchen in Serien, doch wie sich bald herausstellte, waren solche Sorgen bald vergessen. Nur zwei Jahre später war die Salzburger Austria Herbstmeister und griff nach der österreichischen Meisterschaft. Der Gewinn des Wiener Stadthallenturniers sowie das Erreichen des Mitropacupfinales im selben Jahr unterstrichen die Leistung der damaligen Mannschaft. Zwei Runden vor Schluss war die Salzburger Austria punktegleich mit dem FC Wacker Innsbruck in der Tabelle voran, ein 2:2-Unentschieden bei der WSG Swarovski Wattens bedeutete aber letztlich nur den Vizemeister-Titel. Neben Hirnschrodt und Kodat waren vor allem Adi Antrich, Karl Ritter, Franz Weidinger, Adi Blutsch und die Deutschen Heinz Libuda und Peter Grosser Stützen der Vizemeistermannschaft.

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Kader

#TorhüterAlterSpieleTore
1Manuel Kalman3100
1Simon Nesler-Taubl2100
13Philipp Bauer2000

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