Austria

Austria Vienna

AustriaGegründet: 1911Stadion: Generali Arena, Wien (18.944 Plätze)Trainer: Stephan Helm

Geschichte

Der Fußballklub Austria Wien ist ein Fußballverein aus Wien. Der Klub spielt in der höchsten Liga Österreichs, der österreichischen Bundesliga.

Bislang wurde die Austria 24-mal österreichischer Meister und 27-mal ÖFB-Cup-Sieger und ist somit österreichischer Rekord-Titelträger.

Der Verein gilt aufgrund seiner eng mit der innerstädtischen Wiener Mittel- bis Oberschicht verflochtenen Vereinshistorie, als bürgerlich-intellektuell und rivalisiert stark mit seinem Stadtrivalen, dem Arbeiterverein SK Rapid.

Größte internationale Erfolge waren Siege im Mitropapokal 1933 und 1936, das Erreichen des Endspiels im Europacup der Cupsieger 1978 sowie das Halbfinale im Europacup der Landesmeister 1979 und im Europacup der Cupsieger 1983. Letzter internationaler Erfolg war die Qualifikation für die UEFA Champions League in der Saison 2013/14.

Die „Veilchen“, wie die Austria nach ihren Vereinsfarben genannt wird, wurden am 29. Oktober 1910 von ehemaligen Spielern des Vienna Cricket and Football-Club als Wiener Amateur-Sportverein (WAS) gegründet und werden in vielen jene Zeit betreffenden Listen als Amateure bezeichnet. Am 16. November 1910 wurde der Verein in den ÖFV aufgenommen. Seit Gründung der österreichischen Fußballmeisterschaft am 5. Juli 1911 ist die Austria ohne Unterbrechung in der höchsten Liga, was außer ihr nur der Lokalrivale SK Rapid Wien geschafft hat. Seinen heutigen Namen nahm der Verein im November 1926 nach der Professionalisierung des Spielbetriebs an.

Ursprünglich aus dem Hietzinger Stadtteil Ober-Sankt-Veit stammend, verlor der Klub 1930 aus finanziellen Gründen sein Heimstadion. Nach mehreren wechselnden Heimstätten trägt die Wiener Austria ihre Heimspiele seit 1973 im Franz-Horr-Stadion (seit 2010 „Generali Arena“) am Laaer Berg im Bezirk Favoriten aus.

Die Abkürzung FAK stammt aus der an das WAS-Emblem angelehnten Buchstabenanordnung im Austria-Emblem. Der Verein darf als 24-facher Österreicher Meister im Vereinswappen 2 Sterne führen, da pro 10 Meistertiteln 1 Stern vergeben wird.

Auch das Team der Frauen spielt in der ÖFB Frauen-Bundesliga, der höchsten Liga im österreichischen Frauenfußball.

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Anfangsjahre und Aufstieg der Amateure

Der FK Austria Wien wurde als „Wiener Amateur-Sportverein“ am 29. Oktober 1910 in einer konstituierenden Generalversammlung unter Vorsitz von Erwin Müller ins Leben gerufen. Die Aufnahme in den Österreichischen Fußball-Verband erfolgte dann knapp zwei Wochen später, am 16. November 1910. Ein großer Teil der Gründungsmitglieder waren ehemalige Spieler des Vienna Cricket and Football-Clubs, aus dem sie infolge schwerer persönlicher Differenzen mit der Vereinsleitung ausgetreten waren. Bis zur Aufnahme ihres Klubs in den ÖFV wollten sie für die Cricketer noch die Spiele gegen Rapid und MTK Budapest absolvieren, die auch beide gewonnen wurden. Der Wiener Amateur-Sportverein erhielt als ÖFV-Mitglied aber für einen Großteil seiner Spieler keine Freigabe vom Vienna Cricket and Football-Club und entschloss sich daher, die sechsmonatige Sperrfrist abzuwarten sowie in der Zwischenzeit wieder aus dem ÖFV auszutreten, um zumindest gegen kleine Nicht-Verbandsmitglieder zu Trainingszwecken zu spielen. Kurz vor Ende der Sperrfrist konnte er sich aber mit den Cricketern doch noch aussöhnen, so dass bereits am 15. März 1911 die Wiederaufnahme in den ÖFV verkündet werden konnte. Die „Amateure“, wie die Mannschaft bald gerufen wurde, wurden bereits am 5. Juli 1911 nach einer Bilanz von 11 Siegen in 17 Verbandsspielen in die Erste Klasse eingeteilt.

In ihrer ersten Meisterschaftssaison 1911/12 waren die Amateure in den Abstiegskampf involviert, erst am letzten Spieltag gelang der Klassenerhalt mit einem 4:0 gegen den WAC. Der Vienna Cricket and Football-Club musste indes in die Zweite Klasse absteigen, das erste prestigeträchtige Derby hatte 1:1 geendet. Große Stütze des Vereins war damals Kapitän Ludwig Hussak, der auch in der Nationalmannschaft die Kapitänsschleife trug. Ein erster Aufschwung kehrte bei den Amateuren ein, als es 1912 erstmals gelang, den erfahrenen Trainer Jimmy Hogan, der zu dieser Zeit für den ÖFV tätig war, auch für den Klub zu verpflichten. Ihm folgte der spätere Teamchef Hugo Meisl nach.

Die Früchte dieser Arbeit zeigten sich bereits im vierten Platz der folgenden Saison 1912/13 und dem Sieg im Osterpokal 1913. Die ersten großen internationalen Spiele wurden ebenfalls in dieser Spielzeit bestritten, beim Großen Preis von Turin belegte man gegen Juventus, AC Torino und Étoile La Chaux de Fonds am 8. April 1912 sogar den ersten Rang. Die Zeitung La Stampa schrieb begeistert:

Am 17. Mai 1914 konnte schließlich die Eröffnung eines eigenen Stadions in Ober-Sankt-Veit gemeldet werden. Kurz darauf erhielt der Aufschwung des Vereins durch den Ersten Weltkrieg einen Dämpfer.

Ein Großteil der Spieler wurde in den Kriegsdienst einberufen, neun von ihnen fielen, etliche gerieten in Kriegsgefangenschaft. Kapitän Ludwig Hussak konnte gar erst 1920 aus Sibirien heimkehren. Der Klub fiel wieder bis auf den achten von zehn Plätzen zurück, ein Neuaufbau nach Kriegsende führte die Veilchen aber bald wieder an die Spitze. Hugo Meisl gelang es, das ungarische Nationalspieler-Brüderpaar Jenő und Kálmán Konrád zu verpflichten. Dies bedeutete eine schlagartige Verbesserung des Amateurespiels, so dass die Veilchen bereits 1919/20 erstmals nach dem Meistertitel griffen. Durch ein 2:2 am letzten Spieltag gegen den Wiener Sport-Club rutschte der Klub punktgleich mit Rapid noch auf Rang zwei und auch das Cupfinale ging gegen den Bezirksrivalen (Hütteldorf gehörte damals zum 13. Bezirk) verloren. Doch bereits 1921 gewannen die Amateure durch einen Doppelschlag binnen einer Minute gegen den Sport-Klub mit 2:1 erstmals das „Häferl“. Weitere Verstärkungen im Spielerkader sowie Investitionen in die Infrastruktur (1922 konnte das Ober St. Veiter Stadion für 25.000 Zuschauer freigegeben werden) festigten den Platz unter den führenden Klubs in Österreich.

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Text aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0

Kader

#TorhüterAlterSpieleTore
1Samuel Sahin-Radlinger3380
13Lukas Wedl3100
32Kenan Jusic2100
99Mirko Kos2900

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