Gloggnitz

Geschichte

Die Sportvereinigung Gloggnitz, kurz SV Gloggnitz, ist ein Fußballverein aus der niederösterreichischen Stadt Gloggnitz.

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Die Sportvereinigung Gloggnitz wurde 1922 mit den Vereinsfarben blau-weiß gegründet. Die sportlich erfolgreichste Zeit des Vereines wurde durch den Meistertitel in der niederösterreichischen Landesliga in der Saison 1948/49 eingeleitet. Der überlegene Titelgewinn vor den Vereinen SC Brunn und SC Harland ermöglichte damals den direkten Aufstieg in die neu gegründete Österreichische Fußball-Staatsliga. Absolute Höhepunkte in Gloggnitz waren die Pflichtspiele gegen SK Rapid Wien und FK Austria Wien, zu denen jeweils rund 10.000 Zuschauer ins Alpenstadion kamen. Mit vier Siegen und drei Unentschieden erreichte der Verein in seiner einzigen Erstligasaison 1949/50 jedoch nur elf Punkte und musste in die 1950/51 neu eingeführte Staatsliga B absteigen. Nach dem Abstieg aus der Staatsliga B spielte die SV Gloggnitz in der niederösterreichischen Landesliga, in der sie 1960/61 niederösterreichischer Landesmeister wurde und in die Regionalliga Ost aufstieg. Von 1961/62 bis 1965/66 spielte der SV Gloggnitz in der Regionalliga Ost und konnte zweimal den dritten Platz für sich verbuchen. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga kam die Talfahrt bis in die letzte Spielklasse. Im Sommer 1971 erfolgte die Fusion zwischen den beiden Gloggnitzer Vereinen zum ASK SV FEZ Gloggnitz. Der später wieder in SV Gloggnitz umbenannte Verein kämpfte sich nach oben und spielte 1982/83 wieder in der höchsten niederösterreichischen Spielklasse. Diese musste die Sportvereinigung aber bereits nach einer Saison wieder verlassen. Danach spielte man 15 Jahre in der 2. Landesliga – bis 2004 in der Gebietsliga Süd/Südost. Nach dem Meistertitel in der Gebietsliga Süd/Südost in der Saison 2017/18 spielt der SV in der 2. Landesliga Ost. Im Juni 2019 feierte der SV Gloggnitz mit dem NÖ-Cuptitel einen weiteren großen Erfolg. In der Spielzeit 2021/22 gewann die Spielvereinigung die Meisterschaft in der 2. Landesliga Ost, wodurch sie in die 1. Landesliga aufgestiegen sind. In der Saison 2023/24 wurde man unter dem Trainergespann Brunner/Eckbauer/Sengül erneut Meister. Der Titel in 1. Landesliga Niederösterreich war gleichbedeutend mit der erneuten Teilnahme im ÖFB Cup und der Teilnahme an Regionalliga Ost.

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