England

England W

EnglandGegründet: 1863Stadion: Wembley Stadium, London (90.000 Plätze)Trainer: S. Wiegman

Geschichte

Die New England Patriots (englisch für „Neuengland-Patrioten“), häufig Pats genannt, sind eine American-Football-Mannschaft der amerikanischen Profiliga National Football League (NFL) aus Foxborough, Massachusetts nahe Boston. Sie gehören gemeinsam mit den New York Jets, den Miami Dolphins und den Buffalo Bills der AFC East innerhalb der American Football Conference (AFC) an. Von der Gründung 1959 beziehungsweise der ersten Saison 1960 bis zum Umzug in das Foxboro Stadium 1970 hießen sie Boston Patriots. Der Besitzer des Teams ist Robert Kraft, dem auch das Gillette Stadium, das aktuelle Stadion der Mannschaft, gehört.

Die Patriots spielten ursprünglich in der American Football League (AFL) und ab 1970 nach deren Zusammenschluss mit der NFL in der Eastern Division der AFC. Vor ihrem ersten Auftritt in einem Super Bowl erreichten sie erst viermal die Play-offs. Nachdem sie ihre ersten beiden Super Bowls – 1985 und 1996 – verloren hatten, waren sie in den Saisons 2001, 2003, 2004, 2014, 2016 und 2018 erfolgreich.

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1960–1971 – Gründung und frühe Jahre

Nachdem sich der amerikanische Unternehmer Billy Sullivan um eine Lizenz für ein Team in der American Football League (AFL) beworben hatte, bekam er die achte und letzte Lizenz am 16. November 1959 zugesprochen. Sullivan gründete das Team in seiner Heimatstadt Boston und schrieb dort einen Wettbewerb zur Namensfindung aus, wonach das neue Franchise als Boston Patriots bekannt wurde. Kurz darauf veröffentlichte Phil Bissel ein Logo für die Mannschaft, den „Pat Patriot“. Die Patriots litten anfangs darunter, kein eigenes Stadion zu haben, und wechselten in zehn Jahren insgesamt viermal den Spielort. Am 9. September 1960 fand das erste Spiel der Boston Patriots in der AFL gegen die Denver Broncos statt. Nach zwei Lehrjahren 1961 und 1962 erreichten sie 1963 das AFL Championship Game, das sie aber mit 51:10 gegen die San Diego Chargers verloren. Dennoch konnten sie in diesem Jahr insgesamt elf Spieler, darunter Gino Cappelletti, Nick Buoniconti und Babe Parilli, zum AFL-All-Star-Game entsenden. Im Jahr 1967 lief der Fullback Jim Nance mit 1.458 Yards einen damaligen Ligarekord. Ein Jahr später erreichte er 1.216 Yards und wurde Most Valuable Player der AFL.

1970 wechselten die Patriots in die National Football League (NFL), zu der sich die AFL und die konkurrierende NFL zusammengeschlossen hatten. Trotz der Verpflichtung von Quarterback Joe Kapp, der die Minnesota Vikings in den Super Bowl IV geführt hatte, erzielten die Patriots nur eine schlechte 2-14-Siegesbilanz. Nachdem die Patriots elf Jahre zwischen diversen Stadien gewechselt hatten, zogen sie aus Boston ins etwa 35 Kilometer entfernte Foxborough (auch bekannt als Foxboro) und spielten fortan im Schaefer Stadium, das für 7,1 Millionen US-Dollar in 325 Tagen errichtet worden war. Es gehörte zu den ersten US-Stadien, die nach einem Sponsor benannt wurden, nachdem die F. & M. Schaefer Brewing Company 150.000 US-Dollar für die Namensrechte gezahlt hatte; zudem war Foxborough eine der ersten Städte, die zusätzliche Steuern auf jedes verkaufte Ticket erhoben. Da das Team nun nicht mehr in Boston ansässig war, entschied man sich für einen Namenswechsel. Der Name Bay State Patriots wurde vom Vorstand der Patriots genehmigt, jedoch nie von den anderen Franchisebesitzern angenommen. Der neue Name wurde jedoch zumeist spöttisch aufgenommen, weshalb General Manager Upton Bell Sullivan darum bat, den Namen in New England Patriots zu ändern. Im März 1971 wurde die Mannschaft offiziell in New England Patriots umbenannt. Beim NFL Draft 1971 wählten die Patriots u. a. Quarterback Jim Plunkett aus der Stanford University sowie seinen bevorzugten Wide Receiver aus Stanford, Randy Vataha.

1972–1979 – Fairbanks-Ära

Nach dem Stadionwechsel verschlissen die Patriots drei Head Coaches in den ersten vier Jahren, drafteten aber 1973 den Offensive Guard John Hannah, der ein wichtiger Pfeiler des Angriffspiels und später als erster Spieler der Patriots in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen wurde. Weitere Verstärkung erfuhr die Offense mit Wide Receiver Darryl Stingley. 1973 nahm das Team Chuck Fairbanks unter Vertrag, der zuvor als Cheftrainer an der University of Oklahoma erfolgreich gewesen war. Auf Anhieb führte er die Patriots zu einer ausgeglichenen Bilanz von 7-7 Siegen. Aufgrund einer Verletzung von Quarterback Plunkett konnten die Patriots diese Leistung im Jahr 1975 jedoch nicht erreichen und verloren elf Spiele bei nur drei Siegen. Nach der Saison wurde Plunkett an die San Francisco 49ers für künftige Draftpicks verkauft, die u. a. für die Defensive Backs Mike Haynes und Tim Fox verwendet wurden. Plunkett wurde durch den bisherigen Ersatz-Quarterback Steve Grogan ersetzt. Die Patriots beendeten die Saison mit elf Siegen bei drei Niederlagen und qualifizierten sich das erste Mal seit 13 Jahren wieder für die Postseason. Gegen die Oakland Raiders verloren sie aber in einem umstrittenen Spiel mit 21:24, nachdem beim Stand von 21:17 für die Patriots der Schiedsrichter Ben Dreith durch eine Fehlentscheidung den Raiders einen Touchdown ermöglichte und damit zum Endergebnis führte. Aufgrund der Kontroverse um diese Entscheidung verbot die NFL Ben Dreith, jemals wieder bei einem Spiel der Patriots als Schiedsrichter zu fungieren. In der folgenden Saison verfehlten die Patriots mit neun Siegen und fünf Niederlagen das Erreichen der Play-offs.

In der Preseason 1978 erlebten die Patriots einen schweren Schock. In einem Vorbereitungsspiel gegen die Raiders erlitt Darryl Stingley eine Querschnittlähmung, hervorgerufen durch einen (damals legalen, heute illegalen) Tackle von Raiders-Spieler Jack Tatum, der den bereits getackelten Stingley mit der Schulter erwischte. Trotz dieses schwerwiegenden Verlusts schafften es die Patriots mit elf Siegen und fünf Niederlagen das erste Mal seit der Fusion der AFL und NFL, Sieger ihrer Division zu werden. Nur wenige Stunden vor dem letzten Spiel der Saison gab Chuck Fairbanks überraschend bekannt, dass er Cheftrainer an der University of Colorado werden würde. Sofort wurde er vom Besitzer Billy Sullivan entlassen und durch Ron Erhardt ersetzt, der maßgeblich für die heutige Strategie und Taktik der Patriots verantwortlich ist. Die Patriots verloren jedoch das erste Play-off-Spiel gegen die Houston Oilers und damit auch das erste Play-off-Spiel im Schaefer Stadion.

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Text aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 4.0

Kader

#TorhüterAlterSpieleTore
1H. Hampton25
13K. Keating21
21S. Baggaley29
21A. Moorhouse30
#MittelfeldAlterSpieleTore
6K. Walsh28
8L. Potter19
14L. Blindkilde22
18G. Clinton22
18L. Kendall21
20E. Parkinson17
22F. Godfrey20
23E. Toone26
#SturmAlterSpieleTore
7G. Stanway26
9A. Russo26
10L. James24
11L. Hemp25
17C. Kelly27
17J. Park24
19B. Mead30
22A. Beever-Jones22

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